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FC is cool

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1

Montag, 7. November 2016, 10:57

Abstellung von Nationalspielern

Mir ist bekannt das der Verein verpflichtet ist bei Anforderung durch die nationalen Verbände die angeforderten Spieler freizustellen.

Aber ich verstehe die sportliche Leitung überhaupt nicht das Sie, bei der sehr sehr kritischen Tabellensituation des Vereins nicht auf die Spieler einwirkt,
um in dieser Situation auf eine Nominierung durch die jeweiligen nationalen Verbände zu verzichten.

Die nächsten 14 Tage sind für den Restart, mit welchem Trainer auch immer, sehr wichtig für den Verein. Es darf und kann nicht ein Geld-/ Imagethema sein warum man diese
Abstellungen zuläßt.

Leckie z. B. fliegt um die halbe Welt um ggf. wieder auf der Ersatzbank zu sitzen. Ich freue mich das Leczano sich anders entschieden hat und da bleibt, das ist ein professionelle Einstellung.

Oder sehe nur ich das so negativ? Gebt mir bitte euer Feedback.

Aber es ist ja wohl auch eine präventive Diskussion weil ja die Abstellungen diesmal schon gelaufen sind. ?(

  • »gs_tolga« ist männlich

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2

Montag, 7. November 2016, 14:37

Ich denke, wenn man zur Nationalmannschaft gerufen wird, sollte man gehen...
Lezcano bleibt ja auch nur in Ingolstadt, weil er anscheinend nicht 100% fit ist.
Signatur von »gs_tolga« Gib dir den Kick und unterstütze dein Team!

Schwanzer19

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  • »Schwanzer19« ist männlich

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3

Dienstag, 8. November 2016, 15:13

Der Hinweis von FC is cool auf bestehende Regelungen ist korrekt, der Verein muß freistellen.

Folglich liegt die Entscheidung letztlich beim Spieler. Als Profi will er seinen Marktwert steigern, das möglichst schnell, er steht also unter Druck, möglichst viele Einsatz in der Nationalmannschaft zu erreichen. Das hat für ihn Priorität. Ein verständlicher, aber auch egoistischer Ansatz.

Bei obiger Regelung bleibt die Tabellensituation außer acht. Eine Regelung, die es dem Verein ermöglicht, als Arbeitgeber in kritischen Situationen des Vereins ein Veto einzulegen, um gefährdete Arbeitsplätze im Verein zu schützen. Bei Verletzungen erwartet der Spieler andererseits ja auch, dass der Verein ihm die nötige Zeit zur Regeneration gibt und sein Gehalt weiter zahlt, bis seine Leistung wieder hergestellt ist.

So gesehen, sind Spieler und Verein eine Solidargemeinschaft die aufeinander angewiesen ist. Es liegt im Erkennen und in der Verantwortung des betreffenden Spielers, eigene Interessen in Ausnahmesituationen seines Clubs zurückzustellen und dem Verein in dieser kritischen Phase zu helfen, indem er ausschließlich diesem seine volle Leistung zur Verfügung stellt. Im Vertrag hat er sich dazu verpflichtet.

Der Tabellenplatz eines Spielers ist auch mit ein Ergebnis seiner Leistung. Durch den jetzt zusätzlichen Druck aufgrund der Tabellensituation droht seine Leistung weiter abzusinken. Es sntsteht ein Teufelskreis. Jetzt wäre es seitens des Spielers richtig, sich selbst gegenüber verantwortlich zu verhalten, also auf die Spielbremse zu drücken, sich auf die neue Situation zu fokussieren und seine Physis und Psyche zu regenerieren, damit er aus der Situation schnellstens herauskommt.

Das wird er aber allein nicht schaffen. Warum? Weil Spielerberater, der eigene nationale Verband und die FiFa als Termingestalter einen unglaublichen Druck ausüben. Der Spieler ist da nur ein kleines Rädchen, wirtschaftlichen Interessen gnadenlos ausgesetzt.









Spieler dürfen nicht den Fehler machen, zu viel erreichen zu wollen. Manchmal ist weniger mehr.